Klassische Dermatologie

Gesunde Haut in jedem Lebensabschnitt

Umfassende medizinische Versorgung

Unsere Haut schützt uns Tag für Tag und ist dabei zahlreichen inneren und äußeren Einflüssen ausgesetzt. Ihre Gesundheit und Ihr persönliches Wohlbefinden stehen deshalb im Mittelpunkt unserer Arbeit.

Mit modernen diagnostischen und therapeutischen Verfahren kümmern wir uns individuell um Ihre Haut – damit Sie sich rundum wohl in ihr fühlen.

Untersuchungs- und Behandlungs­schwerpunkte

Umfassende medizinische Versorgung für Ihre Haut

Ob akute Beschwerden, Vorsorge oder chronische Hauterkrankungen: Wir begleiten Sie mit dermatologischer Fachkompetenz, modernen diagnostischen und therapeutischen Verfahren sowie persönlicher Sorgfalt.

Unser Behandlungsspektrum umfasst:

  • Hautkrebsfrüherkennung und dermatologische Nachsorge von Hauttumoren
  • Untersuchung und Entfernung auffälliger Muttermale
  • Behandlung gutartiger und bösartiger Hauttumoren
  • Allergietestungen
  • Testung und Immuntherapie bei Heuschnupfen
  • Ekzeme, Neurodermitis
  • Schuppenflechte (Psoriasis)
  • Akne, Rosazea und Couperose
  • Ausschläge und Juckreiz
  • Pilzerkrankungen der Haut und Nägel
  • Nagelerkrankungen
  • Erkrankungen der Kopfhaut und der Haare, einschließlich Haarausfall
  • Pigmentstörungen
  • Warzen und andere gutartige Hautveränderungen

Hautveränderungen frühzeitig erkennen

Je früher Hautkrebs erkannt wird, desto besser sind in der Regel die Behandlungsmöglichkeiten und Heilungschancen. Eine sorgfältige Untersuchung der gesamten Haut kann dazu beitragen, verdächtige Veränderungen frühzeitig zu entdecken und gezielt abzuklären.

Digitale Dokumentation für präzise Verlaufskontrollen

Ergänzend zur dermatologischen Untersuchung bieten wir einen computergestützten Muttermalcheck an. Dabei werden ausgewählte Muttermale mit einer hochauflösenden Spezialkamera aufgenommen, digital dokumentiert und analysiert.

Bei späteren Kontrollterminen können aktuelle und frühere Aufnahmen direkt miteinander verglichen werden. So lassen sich Veränderungen in Größe, Form oder Farbe gezielt nachvollziehen. Die digitale Verlaufskontrolle unterstützt die ärztliche Beurteilung und kann dabei helfen, unauffällige von abklärungsbedürftigen Hautveränderungen besser zu unterscheiden.

Medizinische und ästhetische Eingriffe in unserer Praxis

Wir führen verschiedene ambulante Eingriffe der klassischen und ästhetischen Dermatologie durch. Unser operatives Spektrum umfasst unter anderem:

  • Entfernung von Muttermalen
  • Entfernung gutartiger und bösartiger Hauttumoren
  • Entfernung von Lipomen und Zysten
  • Korrektur störender oder auffälliger Narben
  • Ästhetische Augenlidkorrekturen

Operativ entfernte Hauttumoren werden anschließend in einem pathologischen Fachinstitut feingeweblich untersucht. So kann der Befund zuverlässig beurteilt und das weitere Vorgehen individuell geplant werden.

Für den Wundverschluss setzen wir moderne, auf den jeweiligen Eingriff abgestimmte Naht- und Verschlusstechniken ein. Wenn medizinisch sinnvoll, kommen dabei auch Gewebekleber zum Einsatz.

Moderne Lasermedizin – individuell auf Ihre Haut abgestimmt

Laserverfahren ermöglichen die gezielte Behandlung zahlreicher medizinischer und ästhetischer Hautveränderungen. Welche Methode geeignet ist, hängt unter anderem von der Art der Veränderung, dem Hauttyp und dem gewünschten Behandlungsziel ab.

Vor jeder Laserbehandlung untersuchen wir Ihre Haut sorgfältig und beraten Sie ausführlich zu den Möglichkeiten, dem voraussichtlichen Behandlungsverlauf sowie zur notwendigen Nachsorge.

Zu unseren Anwendungsgebieten gehören:

  • Gutartige Hautveränderungen wie Fibrome und Alterswarzen
  • Ausgewählte Pigmentveränderungen wie Alters- und Sonnenflecken
  • Gefäßveränderungen wie Blutschwämmchen und sichtbare Äderchen
  • Ausgewählte Formen der Akne sowie Aknenarben
  • Narben und Keloide (Narbenwucherungen)
  • Hautbildverbesserung und Faltenbehandlung (Skin Rejuvenation)

Allergieauslöser gezielt erkennen

Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem überempfindlich auf eigentlich harmlose Stoffe – beispielsweise Pollen, Hausstaubmilben, Tierallergene, bestimmte Nahrungsmittel oder Inhaltsstoffe von Kosmetika o.ä. Produkten

Die Beschwerden können sehr unterschiedlich sein und unter anderem die Haut, die Atemwege oder den Magen-Darm-Trakt betreffen. Typische Anzeichen sind beispielsweise Heuschnupfen, juckende Hautveränderungen, Ekzeme oder Verdauungsbeschwerden.

Am Anfang jeder Allergiediagnostik steht ein ausführliches Gespräch über Ihre Beschwerden und mögliche Auslöser. Abhängig von der individuellen Fragestellung können anschließend Haut- oder Bluttests sowie weitere Untersuchungen eingesetzt werden.

Wir bieten allergologische Abklärungen unter anderem bei Verdacht auf:

  • Pollenallergien und Heuschnupfen
  • Hausstaubmilbenallergien
  • Nesselsucht (Urtikaria)
  • Insektengiftallergien
  • Medikamentenallergien
  • Nahrungsmittelallergien
  • Kontaktallergien, beispielsweise auf Kosmetika, Zahnmaterialien oder beruflich verwendete Stoffe

Die Untersuchungsergebnisse werden stets gemeinsam mit Ihren Beschwerden und Ihrer Krankengeschichte bewertet. Denn ein positives Testergebnis allein weist zunächst nur auf eine Sensibilisierung hin und muss nicht automatisch bedeuten, dass tatsächlich eine behandlungsbedürftige Allergie vorliegt.

Die Ursache der Allergie behandeln

Die spezifische Immuntherapie – auch Hyposensibilisierung genannt – setzt gezielt an der Ursache einer Allergie an. Dabei wird dem Körper das auslösende Allergen über einen längeren Zeitraum in medizinisch aufbereiteter und kontrollierter Dosierung zugeführt. Ziel ist es, das Immunsystem schrittweise an den Auslöser zu gewöhnen und die allergische Reaktion dauerhaft abzuschwächen.

Die Behandlung kommt insbesondere bei Allergien gegen Pollen oder Hausstaubmilben infrage.

Sie kann:

  • Allergiebeschwerden deutlich lindern
  • den Bedarf an symptomlindernden Medikamenten reduzieren
  • die Lebensqualität während der Allergiesaison verbessern
  • den langfristigen Verlauf der allergischen Erkrankung günstig beeinflussen

Abhängig vom Allergen und dem eingesetzten Präparat erfolgt die Behandlung durch regelmäßige Injektionen oder über Tabletten beziehungsweise Tropfen. Vor Beginn prüfen wir anhand einer sorgfältigen Allergiediagnostik, ob eine spezifische Immuntherapie für Sie geeignet ist.

Gesunde Venen für unbeschwerte Beine

Krampfadern sind nicht nur ein ästhetisches Thema. Sie können Beschwerden wie schwere oder müde Beine, Schwellungen, Spannungsgefühl und Schmerzen verursachen. Ursache ist häufig eine erblich bedingte Veranlagung. Langes Sitzen oder Stehen, Bewegungsmangel, Übergewicht und weitere Faktoren können die Entstehung zusätzlich begünstigen.

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Wenn Schwitzen zur Belastung wird

Bei einer Hyperhidrose produziert der Körper deutlich mehr Schweiß, als für die natürliche Temperaturregulation erforderlich wäre. Das übermäßige Schwitzen kann einzelne Körperregionen – besonders die Achseln – betreffen und den Alltag sowie die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.

Man unterscheidet zwischen einer primären Hyperhidrose ohne erkennbare Grunderkrankung und einer sekundären Form, die durch Erkrankungen, Stoffwechsel- oder Hormonveränderungen sowie bestimmte Medikamente ausgelöst werden kann. Vor einer Behandlung ist deshalb eine sorgfältige medizinische Abklärung wichtig.

Behandlung mit Botulinumtoxin

Bei einer primären, örtlich begrenzten Hyperhidrose kann Botulinumtoxin die Schweißproduktion wirksam reduzieren. Der Wirkstoff wird mit einer feinen Nadel punktuell in die betroffenen Hautbereiche injiziert und hemmt dort vorübergehend die Signalübertragung zwischen Nerven und Schweißdrüsen.

Die Wirkung setzt üblicherweise innerhalb weniger Tage ein und hält häufig mehrere Monate an. Wie lange der Effekt anhält, ist individuell unterschiedlich. Nach Abklingen der Wirkung kann die Behandlung wiederholt werden.

Den Ursachen gezielt auf den Grund gehen

Dass täglich Haare ausfallen, gehört zum natürlichen Haarzyklus. Wird das Haar jedoch über längere Zeit deutlich dünner, entstehen lichte oder kahle Stellen oder treten zusätzlich Beschwerden der Kopfhaut auf, ist eine dermatologische Abklärung sinnvoll.

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Veränderungen fachgerecht erkennen und behandeln

Veränderungen an Finger- oder Fußnägeln sind nicht immer nur ein kosmetisches Problem. Verfärbungen, Verdickungen, Verformungen oder brüchige Nägel können unterschiedliche Ursachen haben – beispielsweise eine Pilzinfektion, eine entzündliche Hauterkrankung oder eine mechanische Belastung.

Wir diagnostizieren und behandeln unter anderem:

  • Nagelpilz (Onychomykose)
  • Nagelveränderungen bei Schuppenflechte (Nagelpsoriasis)
  • Unklare Farb-, Form- und Strukturveränderungen
  • Störungen des Nagelwachstums

Da verschiedene Nagelerkrankungen äußerlich sehr ähnlich aussehen können, ist eine sorgfältige Untersuchung wichtig. Bei Verdacht auf Nagelpilz kann zusätzlich eine Probe des Nagelmaterials im Labor untersucht werden. Auf Grundlage der Diagnose entwickeln wir eine individuell abgestimmte Behandlung.

Gezielte Diagnostik und Behandlung von Pilzinfektionen

Die medizinische Mykologie beschäftigt sich mit der Erkennung und Behandlung von Pilzerkrankungen, sogenannten Mykosen. Diese können unter anderem die Haut, die Kopfhaut, die Nägel und die Schleimhäute betreffen.

Da Pilzinfektionen anderen Hauterkrankungen ähneln können, ist eine genaue Diagnose wichtig. Abhängig vom Befund untersuchen wir beispielsweise Hautschuppen oder Nagelmaterial, um den möglichen Erreger zu bestimmen.

Auf Grundlage der Untersuchung wählen wir eine gezielte, auf die betroffene Körperregion und die Art der Pilzinfektion abgestimmte Behandlung.

Individuelle Therapie bei hartnäckigen Warzen

Viruswarzen sind gutartige, ansteckende Hautveränderungen, die durch humane Papillomviren verursacht werden. Viele Warzen bilden sich mit der Zeit von selbst zurück. Andere bleiben bestehen, breiten sich aus, verursachen Schmerzen oder treten nach einer Behandlung erneut auf.

Welche Therapie geeignet ist, hängt von der Art, Größe und Lage der Warze sowie von bisherigen Behandlungsversuchen ab. Nach einer sorgfältigen dermatologischen Untersuchung entwickeln wir ein individuell abgestimmtes Behandlungskonzept.

Zu den möglichen Verfahren gehören unter anderem:

  • Warzenlösungen und hornlösende Präparate
  • Vereisung (Kryotherapie)
  • Operative Verfahren/Laser

Bei besonders hartnäckigen oder wiederkehrenden Warzen bieten wir darüber hinaus spezielle Behandlungsmöglichkeiten an:

  • wIRA: kontaktfreie Behandlung mit wassergefiltertem Infrarot-A-Licht
  • Photodynamische Therapie (PDT): Behandlung mit einem lichtempfindlichen Wirkstoff, der anschließend durch eine spezielle Lichtquelle aktiviert wird

Abhängig vom Befund können mehrere Sitzungen erforderlich sein. Der Behandlungserfolg lässt sich nicht garantieren, da Warzen auch nach zunächst erfolgreicher Therapie erneut auftreten können.

Hautgesundheit am Arbeitsplatz

Berufliche Tätigkeiten können die Haut erheblich belasten. Häufig betroffen sind die Hände – beispielsweise durch regelmäßigen Kontakt mit Wasser, Reinigungs- oder Desinfektionsmitteln, Chemikalien, Handschuhen und anderen Arbeitsstoffen. Dadurch können irritative oder allergische Kontaktekzeme entstehen oder bereits bestehende Hauterkrankungen verstärkt werden.

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Gezielte Behandlung lichtbedingter Hautveränderungen

Die photodynamische Therapie (PDT) ist ein etabliertes, nichtoperatives Verfahren zur Behandlung aktinischer Keratosen – einzeln, mehrfach oder innerhalb eines größeren lichtgeschädigten Hautareals. Bei ausgewählten Basalzellkarzinomen kann sie ebenfalls infrage kommen, insbesondere wenn eine Operation nicht möglich oder medizinisch nicht empfehlenswert ist.

So funktioniert die Behandlung:

Zunächst wird auf die betroffenen Hautbereiche ein spezieller lichtempfindlicher Wirkstoff aufgetragen. Dieser reichert sich bevorzugt in den veränderten Zellen an. Nach einer festgelegten Einwirkzeit wird das Behandlungsgebiet mit einer geeigneten Lichtquelle – meist Rotlicht – beleuchtet.

Durch die Aktivierung des Wirkstoffs werden die krankhaft veränderten Zellen gezielt geschädigt. Das umliegende gesunde Gewebe wird dabei weitgehend geschont. Ein Vorteil der PDT ist, dass auch größere Hautareale mit mehreren sichtbaren und noch nicht deutlich erkennbaren Veränderungen behandelt werden können. Häufig lässt sich dabei ein gutes kosmetisches Ergebnis erzielen.

Nach der Behandlung können vorübergehend Rötungen, Brennen, Schmerzen, Schwellungen oder Krusten auftreten. Welche Form der PDT geeignet ist und wie viele Behandlungen notwendig sind, richtet sich nach dem individuellen Befund.

Vertrauliche Beratung bei sexuell übertragbaren Infektionen

Die Venerologie beschäftigt sich mit der Erkennung und Behandlung sexuell übertragbarer Infektionen (STI). Da sich viele dieser Erkrankungen an der Haut oder den Schleimhäuten zeigen, ist die Venerologie traditionell eng mit der Dermatologie verbunden.

Mögliche Anzeichen sind beispielsweise ungewöhnliche Hautveränderungen, Juckreiz, Brennen, Schmerzen oder Ausfluss. Viele Infektionen verlaufen jedoch zunächst ohne erkennbare Beschwerden. Eine ärztliche Abklärung kann daher auch nach einem möglichen Ansteckungsrisiko oder einer entsprechenden Diagnose bei einer Partnerin oder einem Partner sinnvoll sein.

Wir beraten Sie diskret, respektvoll und ohne Vorurteile. Abhängig von Ihrer persönlichen Situation führen wir die geeignete Diagnostik durch und besprechen mit Ihnen die weiteren Behandlungsschritte.

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