Unsere Haut verändert sich im Laufe des Lebens. Feine Linien und Falten entstehen durch das Zusammenspiel von genetischer Veranlagung, natürlicher Hautalterung, Sonneneinstrahlung, Lebensgewohnheiten und unserer individuellen Mimik.
Welche Veränderungen als störend empfunden werden, ist ebenso individuell. wie die Haut selbst. Deshalb steht am Anfang jeder ästhetischen Behandlung eine sorgfältige Analyse und ausführliche Beratung.
Auf dieser Grundlage entwickeln wir ein individuell abgestimmtes Behandlungskonzept. Je nach Hautbild und gewünschtem Ergebnis wählen wir geeignete Methoden aus und kombinieren sie, wenn dies sinnvoll ist. Im Mittelpunkt stehen dabei ein harmonisches, natürlich wirkendes Ergebnis und realistische Behandlungsziele.
Individuelle Behandlung für ein natürliches Ergebnis
Mimische Aktivität, nachlassende Hautelastizität und altersbedingter Volumenverlust tragen auf unterschiedliche Weise zur Entstehung von Falten bei. Entsprechend sollte auch die Behandlung individuell auf die jeweilige Ursache abgestimmt werden.
Botulinumtoxin und abbaubare Filler wirken auf unterschiedliche Weise und können – wenn medizinisch und ästhetisch sinnvoll – miteinander kombiniert werden.
Botulinumtoxin bei mimischen Falten
Botulinumtoxin eignet sich besonders zur Behandlung von Falten, die durch wiederholte Muskelbewegungen entstehen. Der Wirkstoff reduziert vorübergehend die Aktivität ausgewählter Gesichtsmuskeln und kann die darüberliegende Haut sichtbar glätten.
Typische Behandlungsbereiche sind:
Filler bei Volumenverlust und statischen Falten
Filler werden eingesetzt, um altersbedingte Volumenverluste auszugleichen, Gesichtskonturen zu unterstützen und Falten zu mildern, die auch in entspannter Gesichtshaltung sichtbar bleiben.
Mögliche Behandlungsbereiche sind:
Wir verwenden abbaubare Füllmaterialien wie Hyaluronsäure und – abhängig vom Behandlungsziel – weitere biostimulierende oder strukturgebende Präparate.
Persönliche Beratung als Grundlage
Welche Methode geeignet ist, lässt sich erst nach einer sorgfältigen Analyse der Gesichtsanatomie, der Hautstruktur und der individuellen Mimik entscheiden. In einem persönlichen Beratungsgespräch besprechen wir das gewünschte Ergebnis, die Möglichkeiten und Grenzen der Behandlung sowie Wirkungsdauer, mögliche Risiken und notwendige Nachbehandlungen.
Die Ergebnisse beider Verfahren sind zeitlich begrenzt. Wie lange sie sichtbar bleiben, hängt unter anderem vom behandelten Bereich, dem verwendeten Präparat, dem individuellen Stoffwechsel, der Hautbeschaffenheit und den persönlichen Lebensgewohnheiten ab.
Harmonische Konturen, passend zu Ihrem Gesicht
Die Lippen prägen den Ausdruck und die Proportionen des Gesichts. Ihre Form, ihr Volumen und ihre Kontur sind individuell verschieden und können sich im Laufe des Lebens verändern.
Eine behutsame Lippenmodellierung kann die natürliche Lippenform definieren, Proportionen harmonisieren oder verloren gegangenes Volumen ausgleichen. Nach einer sorgfältigen Analyse Ihrer Gesichtszüge entwickeln wir ein Behandlungskonzept, das zu Ihren persönlichen Wünschen und Ihrer individuellen Anatomie passt.
Mögliche Behandlungsziele sind:
Unser Ziel ist kein maximales Volumen, sondern ein natürlich wirkendes Ergebnis, das Ihre Gesichtszüge und Ihre persönliche Ausstrahlung unterstreicht.
Für die Behandlung können abbaubare Filler wie Hyaluronsäure eingesetzt werden. Die Wirkung ist zeitlich begrenzt und kann individuell unterschiedlich lange anhalten. Vor jeder Behandlung informieren wir Sie ausführlich über das mögliche Ergebnis, die Nachsorge und die damit verbundenen Risiken.
Mehr Feuchtigkeit für ein frischer wirkendes Hautbild
Mit zunehmendem Alter verändern sich Feuchtigkeitsgehalt, Elastizität und Struktur der Haut. Auch äußere Einflüsse wie UV-Strahlung und der persönliche Lebensstil können zur Entstehung feiner Linien beitragen. Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil der Haut und spielt eine wichtige Rolle bei der Bindung von Feuchtigkeit.
Beim Mesotherapie – auch Biorevitalisierung genannt – werden kleine Mengen eines geeigneten Materials (z.B. Hyaluronsäure oder Polynukleotide) mit feinen Mikroinjektionen oberflächlich in die Haut eingebracht. Anders als bei einer klassischen Fillerbehandlung steht dabei nicht der gezielte Volumenaufbau, sondern die Verbesserung der Hautfeuchtigkeit und Hautqualität im Vordergrund.
Die Behandlung kann dazu beitragen:
Geeignete Behandlungsregionen sind insbesondere Gesicht und Wangen, Hals, Dekolleté sowie die Handrücken. Welche Ergebnisse erreichbar sind und wie viele Behandlungen sinnvoll sein können, besprechen wir individuell mit Ihnen.
Nach der Behandlung können vorübergehend Rötungen, Schwellungen, kleine Blutergüsse oder eine erhöhte Empfindlichkeit auftreten.
Mit zunehmendem Alter verlangsamt sich die körpereigene Produktion von Kollagen und Elastin. Die Haut verliert an Spannkraft, Festigkeit und Feuchtigkeit. Feine Linien, nachlassende Konturen und Veränderungen der Hautstruktur können sichtbarer werden.
Kollageninduzierende und biostimulierende Behandlungen setzen an den natürlichen Erneuerungsprozessen der Haut an. Abhängig vom individuellen Hautzustand können unterschiedliche Verfahren eingesetzt oder miteinander kombiniert werden.
Gezielte Behandlung von Hauterschlaffung und lokalen Fettdepots
Endolift® ist ein minimalinvasives Laserverfahren zur Verbesserung der Hautstruktur und zur Konturierung ausgewählter Gesichts- und Körperregionen. Es kann insbesondere bei leichter bis mäßiger Hauterschlaffung sowie bei kleinen, lokal begrenzten Fettdepots eingesetzt werden.
Bei der Behandlung wird eine sehr feine, sterile Laserfaser über einen kleinen Einstich unter die Haut geführt. Die kontrolliert abgegebene Laserenergie erwärmt das Gewebe gezielt. Dadurch sollen eine unmittelbare Gewebekontraktion sowie längerfristige Umbauprozesse des Bindegewebes angeregt werden. Abhängig von der Behandlungsregion kann die Laserenergie außerdem auf oberflächliches Fettgewebe einwirken.
Mögliche Behandlungsziele sind:
Endolift® kommt ohne größere chirurgische Schnitte oder Nähte aus, ist jedoch keine rein äußerliche oder nichtinvasive Behandlung. Abhängig von der Region kann eine örtliche Betäubung erforderlich sein. Erste Veränderungen können früh sichtbar werden; das endgültige Ergebnis entwickelt sich in der Regel schrittweise über mehrere Wochen bis Monate. Ausmaß und Dauer des Ergebnisses sind individuell unterschiedlich. Bei deutlich überschüssiger Haut ersetzt das Verfahren kein operatives Lifting.
Nach der Behandlung können vorübergehend Schwellungen, Rötungen, Blutergüsse, Druckempfindlichkeit oder Taubheitsgefühle auftreten. Zu den selteneren Risiken gehören unter anderem Infektionen, Verbrennungen, Pigmentveränderungen, Verhärtungen, Konturunregelmäßigkeiten, Asymmetrien sowie Verletzungen von Nerven oder anderen Gewebestrukturen. Eine sorgfältige Untersuchung, Behandlungsplanung und medizinische Aufklärung sind deshalb unerlässlich.
Gezielte Impulse für die natürliche Hauterneuerung
Microneedling – auch Kollagen-Induktions-Therapie genannt – ist ein minimalinvasives Verfahren zur Verbesserung der Hautstruktur und zur Milderung bestimmter Narben. Dabei erzeugt ein medizinischer Microneedling-Pen mit sterilen, sehr feinen Nadeln kontrollierte Mikrokanäle in der Haut.
Kontrollierte Erneuerung für ein gleichmäßigeres Hautbild
UV-Strahlung, natürliche Hautalterung, Akne und weitere Einflüsse können die Hautstruktur verändern. Rauheiten, vergrößerte Poren, Pigmentunregelmäßigkeiten und feine Linien können die Folge sein.
Bei einem chemischen Peeling wird eine auf das Hautbild abgestimmte Substanz kontrolliert aufgetragen. Abhängig von Wirkstoff, Konzentration und Einwirkzeit werden unterschiedlich tiefe Hautschichten behandelt. Dadurch können die natürlichen Erneuerungs- und Umbauprozesse der Haut angeregt werden. Das Hautbild kann anschließend glatter, klarer und gleichmäßiger erscheinen.
Mögliche Anwendungsgebiete sind:
Je nach Behandlungsziel setzen wir beispielsweise Glykol- beziehungsweise Fruchtsäure, Salicylsäure oder Trichloressigsäure (TCA) und Retinol ein. Chemische Peelings werden nach ihrer Eindringtiefe in oberflächliche, mitteltiefe und tiefe Peelings unterteilt. Mit zunehmender Tiefe steigen neben der möglichen Wirkung auch Abheilungszeit und Komplikationsrisiko.
Die empfindliche Haut im Bereich der Augen erfordert besondere Vorsicht. Eine Behandlung kommt hier nur nach genauer Untersuchung und mit einem dafür geeigneten Präparat infrage. Nicht jede Peelingsubstanz und Konzentration ist für die Augenregion geeignet.
Nach einem Peeling können Rötungen, Brennen, Spannungsgefühl, Schwellungen, Schuppung oder Krusten entstehen. Abhängig von der Behandlungstiefe kann die Regeneration wenige Tage bis mehrere Wochen dauern. Konsequenter Sonnenschutz und die abgestimmte Nachpflege sind für eine komplikationsarme Abheilung besonders wichtig.
Zu den möglichen Risiken gehören länger anhaltende Rötungen, Über- oder Unterpigmentierungen, Infektionen, eine Reaktivierung von Herpes sowie selten Narben. Pigmentflecken sollten vor der Behandlung dermatologisch beurteilt werden, da nicht jede pigmentierte Hautveränderung für ein Peeling geeignet ist.
Dezente Konturierung bei leichter bis mäßiger Hauterschlaffung
Das Fadenlifting ist ein minimalinvasives Verfahren zur dezenten Straffung und Konturierung ausgewählter Gesichtsregionen. Es eignet sich insbesondere für Personen mit leichter bis mäßiger Hauterschlaffung, die keine operative Gesichtsstraffung wünschen.
Für einen offenen und natürlich wirkenden Blick
Mit zunehmendem Alter verliert die besonders feine Haut der Augenlider an Elastizität. Zusätzlich können eine erbliche Veranlagung und Veränderungen des darunterliegenden Gewebes dazu führen, dass sich überschüssige Haut am Oberlid bildet. Diese sogenannten Schlupflider können einen müden oder angespannten Gesichtsausdruck vermitteln und bei stärkerer Ausprägung das Gesichtsfeld einschränken.
Nicht jedes herabhängende Oberlid entsteht jedoch durch einen Hautüberschuss. Auch eine abgesunkene Augenbraue oder eine Schwäche des Lidhebemuskels – eine sogenannte Ptosis – können ursächlich sein. Vor dem Eingriff ist deshalb eine genaue Untersuchung der Augenlider, Augenbrauen und Augenoberfläche erforderlich.
Bei der Oberlidstraffung wird der Hautüberschuss über einen feinen Schnitt in der natürlichen Lidfalte entfernt. Falls medizinisch und ästhetisch sinnvoll, können zusätzlich kleine Anteile von Fett- oder Muskelgewebe angepasst werden. Anschließend wird die Haut mit einer feinen Naht verschlossen. Ziel ist ein harmonisches Ergebnis, bei dem die natürliche Form und Funktion der Augenlider erhalten bleiben.
Mögliche Behandlungsgründe sind:
Nach dem Eingriff sind Schwellungen, Blutergüsse, Spannungsgefühl und eine vorübergehend erhöhte Empfindlichkeit üblich. Auch trockene oder tränende Augen sowie zeitweilig verschwommenes Sehen können auftreten. Die feine Narbe liegt möglichst unauffällig in der natürlichen Lidfalte und verblasst in der Regel im weiteren Heilungsverlauf.
Mögliche Risiken sind Nachblutungen, Infektionen, Wundheilungsstörungen, auffällige Narben, Asymmetrien, trockene Augen oder ein vorübergehend unvollständiger Lidschluss.
Wenn die Augenpartie müde oder geschwollen wirkt
Als Tränensäcke werden umgangssprachlich Schwellungen oder Vorwölbungen unter den Augen bezeichnet. Sie können vorübergehend auftreten oder dauerhaft bestehen und unterschiedliche Ursachen haben.
Vorübergehende Schwellungen entstehen beispielsweise durch Flüssigkeitseinlagerungen, Allergien, Schlafmangel oder individuelle Lebensgewohnheiten. Dauerhafte Tränensäcke können dagegen durch eine erbliche Veranlagung, nachlassende Gewebefestigkeit, erschlaffte Unterlidhaut oder hervortretendes Fettgewebe verursacht werden.
Vor einer Behandlung sollte daher genau untersucht werden, welche Strukturen für die Veränderung verantwortlich sind. Nicht jede Schwellung ist ein rein ästhetisches Problem und nicht jeder Tränensack muss operiert werden.
Je nach Ursache kommen unterschiedliche Maßnahmen infrage:
Ziel ist ein erholter und natürlich wirkender Ausdruck. Eine vollständige Beseitigung aller Schatten, Falten oder Schwellungen lässt sich jedoch nicht garantieren.
Erst sicher beurteilen, dann gezielt behandeln
Altersflecken – medizinisch als solare Lentigines bezeichnet – sind flache, meist gleichmäßig braune Pigmentierungen. Sie entstehen bevorzugt an Hautregionen, die über viele Jahre der Sonne ausgesetzt waren, beispielsweise im Gesicht, auf dem Dekolleté oder an den Handrücken.
Typische Altersflecken sind gutartig. Allerdings ist nicht jede braune Hautveränderung tatsächlich ein Altersfleck. Ähnlich aussehen können unter anderem Muttermale, aktinische Keratosen oder auch Hautkrebs. Vor einer kosmetischen Behandlung ist deshalb eine dermatologische Untersuchung erforderlich. Bei unklaren oder verdächtigen Befunden darf keine Laser- oder IPL-Behandlung erfolgen.
Für bestätigte Altersflecken kommen je nach Befund verschiedene Verfahren infrage:
Laser und IPL geben kontrollierte Lichtenergie an das Pigment der Hautveränderung ab. Das behandelte Areal kann sich zunächst verdunkeln und anschließend verkrusten oder abschuppen. Im weiteren Verlauf kann der Fleck deutlich heller werden. Abhängig von Hauttyp, Pigmenttiefe und verwendetem Gerät können mehrere Sitzungen erforderlich sein.
Mögliche Nebenwirkungen sind Rötungen, Schwellungen, Brennen, Krusten oder vorübergehende Hautreizungen. Darüber hinaus können Über- oder Unterpigmentierungen, Blasen und selten Narben entstehen. Das Risiko für Pigmentverschiebungen ist bei gebräunter Haut und dunkleren Hauttönen erhöht. Die Behandlung muss daher individuell angepasst werden.
Auch nach einer erfolgreichen Behandlung können sich vorhandene Altersflecken erneut zeigen oder neue entstehen. Ein konsequenter UV-Schutz vor und nach der Behandlung trägt dazu bei, Nebenwirkungen und neue lichtbedingte Pigmentierungen zu reduzieren.
Sorgfältige Positionierung und ästhetische Wiederherstellung
Ob beim ersten Ohrloch oder bei der Korrektur eines beschädigten Ohrläppchens: Eine präzise Planung, hygienisches Arbeiten und die Berücksichtigung der individuellen Ohrform sind entscheidend für ein harmonisches Ergebnis.
Professionelle Hautreinigung als Ergänzung zur dermatologischen Therapie
Akne ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung und kann sehr unterschiedliche Ausprägungen haben. Eine kosmetische Aknebehandlung kann die medizinische Therapie sinnvoll begleiten, sie jedoch nicht ersetzen.
Bei der professionellen Ausreinigung wird die Haut zunächst schonend gereinigt und vorbereitet. Geeignete offene und geschlossene Mitesser werden anschließend unter hygienischen Bedingungen vorsichtig entfernt. Entzündete Papeln, Pusteln oder tiefer liegende Knoten dürfen dagegen nicht unkontrolliert ausgedrückt werden, da dadurch Entzündungen verstärkt und Narben begünstigt werden können.
Mögliche Ziele der Behandlung sind:
Ergänzend können nicht komedogene Pflegeprodukte sowie dermatologisch verordnete Wirkstoffe eingesetzt werden. Die Auswahl muss zum Hautzustand und zur laufenden Aknetherapie passen, da zu aggressive oder ungeeignete Produkte die Haut zusätzlich reizen können.
Bei ausgewählten Akneformen kann ein oberflächliches chemisches Peeling, beispielsweise mit Salicyl- oder Fruchtsäure, sinnvoll sein. Es kann dazu beitragen, Verhornungen zu lösen und verstopfte Poren zu reduzieren. Ob ein Peeling geeignet ist, hängt von Akneform, Hauttyp und verwendeten Medikamenten ab.
Nach einer Ausreinigung oder einem Peeling sind vorübergehende Rötungen, Spannungsgefühl und eine erhöhte Hautempfindlichkeit möglich. Bei unsachgemäßer Behandlung können Entzündungen, Pigmentveränderungen, Infektionen oder Narben entstehen.
Bei ausgeprägter entzündlicher Akne, schmerzhaften Knoten oder beginnender Narbenbildung ist eine frühzeitige dermatologische Behandlung besonders wichtig. Hier können verschreibungspflichtige äußerliche oder innerliche Medikamente erforderlich sein.
Individuelle Behandlung für unterschiedliche Narbenformen
Narben entstehen als natürliche Folge der Wundheilung. Ihr Erscheinungsbild hängt unter anderem von Ursache, Körperregion, Hauttyp, Heilungsverlauf und persönlicher Veranlagung ab. Manche Narben bleiben unauffällig, andere können eingesunken, verdickt, gerötet oder dunkel verfärbt sein. Auch Juckreiz, Schmerzen, Spannungsgefühl oder Bewegungseinschränkungen sind möglich.
Da sich Narben stark unterscheiden, beginnt jede Behandlung mit einer sorgfältigen Untersuchung. Dabei beurteilen wir Narbenart, Reifegrad, Farbe, Festigkeit und mögliche Beschwerden. Auch vorausgegangene Behandlungen und eine persönliche Neigung zu überschießender Narbenbildung werden berücksichtigt.
Wir beraten Sie unter anderem bei:
Abhängig vom Befund können unterschiedliche Verfahren einzeln oder kombiniert eingesetzt werden:
Ziel der Behandlung ist es, Farbe, Höhe, Festigkeit oder Kontur einer Narbe zu verbessern und mögliche Beschwerden zu lindern. Eine Narbe lässt sich jedoch nicht vollständig entfernen. Häufig sind mehrere Behandlungen erforderlich, und das Ergebnis entwickelt sich über einen längeren Zeitraum.
Bei Keloiden und ausgeprägten hypertrophen Narben ist besondere Vorsicht erforderlich. Eine alleinige operative Entfernung kann zu einem erneuten und teilweise stärkeren Wachstum führen. Deshalb ist häufig ein kombiniertes Behandlungskonzept notwendig.
Mögliche Nebenwirkungen hängen vom gewählten Verfahren ab. Dazu gehören vorübergehende Rötungen, Schwellungen, Schmerzen, Krustenbildung und Hautreizungen. Darüber hinaus können Pigmentverschiebungen, Infektionen oder eine erneute beziehungsweise verstärkte Narbenbildung auftreten.
Pflege, die zu Ihrer Haut und ihrer aktuellen Situation passt
Die Auswahl an Reinigungs-, Pflege- und Wirkstoffprodukten ist groß. Gleichzeitig benötigt nicht jede Haut dieselben Inhaltsstoffe oder Pflegeschritte. Ungeeignete oder zu viele Produkte können die Haut reizen und bestehende Beschwerden verstärken.
Bei der Hautanalyse betrachten wir nicht nur den grundlegenden Hauttyp, sondern auch den aktuellen Hautzustand. Dieser kann sich durch Jahreszeit, Alter, hormonelle Einflüsse, Medikamente, Erkrankungen oder dermatologische Behandlungen verändern.
Wir berücksichtigen unter anderem:
Auf dieser Grundlage entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen eine übersichtliche und alltagstaugliche Pflegeroutine. Diese kann eine geeignete Reinigung, Feuchtigkeitspflege, ergänzende Wirkstoffe und einen zum Hautzustand passenden UV-Schutz umfassen.
Begleitende Pflege bei Hauterkrankungen
Bei Akne, Rosazea, Neurodermitis und anderen Hauterkrankungen kann die richtige Basispflege die medizinische Behandlung sinnvoll unterstützen. Sie kann dazu beitragen, die Hautbarriere zu stabilisieren, Irritationen zu reduzieren und die Verträglichkeit verordneter Medikamente zu verbessern.
Dabei achten wir unter anderem auf:
Die Pflegeberatung ersetzt keine medizinische Diagnose oder Therapie. Treten trotz angepasster Pflege neue oder zunehmende Hautveränderungen auf, ist eine dermatologische Untersuchung erforderlich.
Für umschriebene Fettpolster – nicht zur Gewichtsabnahme
Die Kryolipolyse ist ein nichtoperatives Verfahren zur Behandlung kleiner, lokal begrenzter Fettpolster. Sie eignet sich nicht zur Gewichtsreduktion oder Behandlung von Übergewicht. Infrage kommt sie insbesondere für gesunde Personen, die trotz eines stabilen Gewichts umschriebene Fettdepots als störend empfinden.